Reden wir miteinander
Eine gute Kommunikation ist in allen Lebensbereichen wichtig. Dort, wo Menschen zusammenkommen, stoßen unterschiedliche Ansichten und Bedürfnisse aufeinander. Das ist nicht schlimm, solange es ein positives Konfliktmanagement gibt.
Auch in Familien gehört Streit dazu. Wenn man damit richtig umgeht, kann das dazu beitragen, dass sich die Familie weiterentwickelt.
5 Tipps für richtiges Streiten in der Familie
- Miteinander reden – nicht gegeneinander. Es soll ein Dialog und kein gegenseitiges „Hinhacken“ sein. Wenn es zu emotional wird, abbrechen und den Streit bewusst vertagen. Am besten einmal darüber schlafen und einen neuen Termin ausmachen.
- Muster erkennen und durchbrechen. Meisten läuft ein Streit immer gleich ab: A wird wütend, B wird zynisch. A brüllt, B verlässt den Raum und knallt die Tür zu etc. Wenn man das eigene Muster durchbricht, ändert sich auch das Muster des Gegenübers.
- Verallgemeinerungen vermeiden. Vorwürfe wie „Du tust NIE etwas, du kommst IMMER zu spät“ etc. bringen nichts. Es ist besser, das Problem konkret zu benennen und zu sagen, was man sich wünscht. Zum Beispiel: „Es hat mich gestern gestört, dass du zu spät zum Essen gekommen bist. Ich würde es schön finden, wenn wir gemeinsam am Tisch sitzen könnten.“
- Lösungen statt Schuldige finden. Es ist wichtig, eine Lösung zu finden, mit der es allen Beteiligten gutgeht. Das bedeutet, Kompromisse eingehen können. Ein Kompromiss ist besser als ewig weiterzustreiten.
- Person und Verhalten trennen. Man mag seine Partnerin/seinen Partner, aber man mag nicht, dass sie/er den Geschirrspüler nicht einräumt.
Konflikte gehören zum Leben dazu. Auch in den besten Familien wird gestritten. Wichtig ist dabei, eine positive Streitkultur zu haben und gut miteinander zu kommunizieren.
Familien in denen gemeinsam Entscheidungen getroffen werden, sind stabiler und sicherer.
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