Gesundes Fast Food?!

Unsere Gesundheits-& Diätferien für Kinder und Jugendliche haben nicht nur das kurzfristige Abnehmen zum Ziel, vielmehr geht es um langfristige positive Gesundheitseffekte.

Da Fast Food ein zentraler Bestandteil der heutigen Jugend(ess)kultur ist, möchten wir das „schnelle Essen“ auch nicht verbannen, sondern Ausgewogenheit und Bewusstsein dies bzgl. vermitteln und gesunde Alternativen zum Fast Food aufzeigen.

Dass eine Leberkäsesemmel gut schmeckt können wahrscheinlich nicht viele abstreiten. Ernährungstechnisch ist jedoch eine mittlere Katastrophe und lässt sich nicht mit der Zuschreibung „bewusst“ oder „ausgewogen“ versehen.

„Der Fettgehalt einer Leberkäsesemmel entspricht etwa der Hälfte unseres Tagesbedarfs“

 

Wenn man am Vormittag eine Leberkäsesemmel isst, sollte man sich am Abend nicht mit einem Schnitzel belohnen, weil untertags eh nur ein „kleines Semmerl“ gegessen worden ist. Spricht, man kann zu Fast Food greifen, aber eben nur hin und wieder bzw. mit Maß und Ziel.

 

Wie kann gesundes Fast Food aussehen?

Das Problem bei herkömmlichen Fast Food Gerichten ist dessen Verarbeitung, welche ernährungsphysiologisch nicht als positiv zu bewerten sind. Es gibt aber auch Fast Food Gerichte, die man als „gesund“ bezeichnen könnte wie z.B. Wraps und Bowls die einen hohen Gemüseanteil haben oder auch frisch belegte Vollkornweckerl (Vorsicht bei fertig abgepackten Weckerln, da diese häufig fetthaltige Aufstriche beinhalten!)

 

Veggie-Wrap mit Bohnen (Rezeptidee)

Zutaten (für 8 Personen): 8 Vollkorn-Wraps, 200 g Frischkäse, 1 Paprika grün, 1 Dose Kidneybohnen, 1 Dose Mais, Salz, Pfeffer

Zubereitung: 1. Die Vollkorn-Wraps erwärmen und dünn mit Frischkäse bestreichen. 2. Paprika wachen und klein würfeln, Bohnen und Mais abspülen und mit Paprika mischen. Gemüse würzen. 3. 2-3 EL der Gemüsemischung in die Mitte des Wraps geben, Wrap einschlagen, zusammenrollen und genießen.

 

"Fast Food macht Spaß"

 

Fett, Zucker und Salz sind die klassischen Zutaten für Fast Food. Hinzu kommen weitere Zusatzstoffe, die dafür sorgen, dass das Gericht nicht nur schmackhaft ist, sondern sich auch gut anfühlt. Im Gehirn wird beim Verzehr von Fast Food Dopamin ausgeschüttet, das positive Gefühle vermittelt. Nach Konsum von Burger & Co fühlt man sich daher gut und will noch mehr - ein Gewöhnungseffekt kann eintreten. Wird das „schnelle Gericht“ sehr regelmäßig verspeist, empfindet man zudem den Geschmack von normal gewürzten Speisen häufig langweilig oder auch nicht süß genug.

 

"Eine ausgewogene und bewusste Ernährung gepaart mit ausreichend Bewegung ist auf jeden Fall viel nachhaltiger als eine Fast-Food-Diät"